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Meerschweinchen draußen halten

Wird das Meerschweinchen dauerhaft draußen gehalten, wird die Bindung zwischen Mensch und Tier nicht so stark sein, als wenn es bei uns drinnen lebt.
Entschließt man sich nun das Tier draußen zu halten, dass sollte man nicht erst Herbst damit beginnen.
Die Tiere können die Kälte zwar recht gut vertragen, sogar besser als Hitze, aber man sollte sich die Tiere erst langsam an die Temperaturen gewöhnen lassen.
Aus diesem Grund ist es am besten das neue Zuhause im Freien schon im Frühling zu eröffnen.
Die Meerschweinchen sollten aber dann auch erst langsam an das Aussengehege gewönt werden. Am besten jeden Tag ein paar Stunden länger. So kann sie auch der Magen der Schweinchen an das reichliche Grünfutter gewöhnen.
Nach jedem Aufenthalt im Freien sollten die Tiere nach Parasieten untersucht werden.
Gerade die Afterkontrolle ist wichtig, da Fliegen ihre Eier gerne am After ablegen, wenn dieser kotverklebt ist. Nach kurzer Zeit würden dort dann Maden schlüpfen, die gefährliche Entzündungen hervorrufen können.


Folgende Gefahren beim Leben in einem Außengehege sind jedoch zu beachten:

Gefahren bei der Außenhaltung:

- Zugluft
- Starke Sonneneinstrahlung
- Katzen, Hunde, Marder und Raubvögel

So sollte das Außengehege beschaffen sein:

Die Meerschweinchen benötigen einen grossen Raum, der gut gegen Kälte und Hitze isoliert ist (am besten mit Styropor). Ausserdem muss er Schutz vor Zugluft, Nässe und Raubtieren bieten.
Ein Häuschen in das sie schnell flüchten können ist auch hier notwendig, genauso wie heu, das im Aussengehege auch zum wärmen gebraucht wird.
Der Stall sollte nachts vor der Kälte eventuell mit einer Decke geschützt werden.

Zum bepflanzen des Geheges sind folgende Planzen und Blumen geeignet:

-Ringelblumen
- Sonnenblumen
- Erdbeeren
- Weidenstäucher
- schwarzer und roter Holunder (kein Zwergholunder --> giftig)
- Walnuss
- Haselnuss